
KlangFarben
Saitenspiel und Farbtexturen
Kammermusik im Museum Barberini zur Ausstellung "Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus"
Programm
- Henri Vieuxtemps, Capriccio für Viola op. 55
- Malcolm Arnold, Duo für Flöte und Viola op. 10, 2. Satz
- Lili Boulanger, Nocturne für Flöte und Harfe
- Jacques Ibert, Entr'acte für Flöte und Harfe
- Claude Debussy, Sonate für Flöte, Viola und Harfe, 1. und 3. Satz
- André Jolivet, Petite Suite für Flöte, Viola und Harfe, Satz Nr. V
Beteiligte
- Bettina Lange
- Christoph Starke
- Anna Viechtl
- Mitglieder der Kammerakademie Potsdam
Claude Debussy verband in einem seiner letzten Werke drei wesentliche Farben der klassischen Musikinstrumente: den hellen Bläserklang einer Flöte, einen dunkleren Streicherklang der Viola, deren Saiten aber auch gezupft werden können, und die ausschließlich gezupften Saiten der Harfe. Die Kombination war so faszinierend, dass sie auch Nachahmer, darunter André Jolivet, fand. Paul Signac verstand es ebenso, Licht, Rhythmus, Materialität des Farbauftrags und Farbkombinationen zu verbinden. In unserem musikalischen Dialog mit der Malerei können aber auch das Duo Flöte und Harfe, Viola und Flöte oder auch eine einzelne Bratsche faszinierende Wechselwirkungen erzeugen.

KlangFarben lebt vom Augenblick
Musiker:innen der Kammerakademie Potsdam lassen sich auf den Dialog mit den Bildern der Ausstellung ein. Musikautor und Moderator Clemens Goldberg und Museumsdirektorin Ortrud Westheider führen Kunst und Musik zusammen und sprechen über die Geschichten hinter den Werken – ein Experiment.
In Kooperation mit dem Museum Barberini.

Konzertbesuch
Museum Barberini
Humboldtstraße 5-6, 14467 PotsdamDas Museum Barberini ist das Kunstmuseum in Potsdams historischer Mitte. Seit seiner Eröffnung 2017 zeigt das Haus die bedeutende Sammlung impressionistischer Malerei seines Stifters Hasso Plattner neben hochkarätigen Wechselausstellungen zu allen Stilen und Epochen der Kunst.
